Sea King Mk.41 89+65

Ende Mai besuchten wir die Marineflieger in Nordholz. Das Highlight unseres besuches dort war ein Air to Air Flug mit dem Sea King Mk.41 89+65 in der Umgebung von Nordholz.

Ende Mai lockten uns die sonderlackierten Sea Lynx Mk.88A und Sea King Mk.41 der deutschen Marine nach Nordholz, die Heimat der Marineflieger. Um sieben Uhr morgens machten wir uns von Rheine-Bentlage aus auf den Weg ins ca. eine Flugstunde entfernte Nordholz bei Cuxhaven. Auf Grund des starken Gegenwindes benötigten wir jedoch mehr als eine Stunde Flugzeit, bevor wir unser Ziel vor Augen hatten.

Nach der Ankunft und der Begrüßung ging es direkt weiter in die Staffel des Sea King Mk.41 des Marinefliegergeschwaders 5. Auf dem Vorfeld der Hangars standen schon zwei Sea King abflugbereit. Nach einem Telefonat unseres Begleiters stand jedoch schnell fest, dass unser Vorhaben, einen Fotoflug mit dem Sea Lynx durchzuführen, buchstäblich ins Wasser fällt. Der Flug des Sea Lynx wurde abgesagt, da an seinem eigentlichen Flugziel, Kehl an der französischen Grenze, ein Fliegen auf Grund starker Regenfälle unmöglich war.

Wir mussten also umdisponieren. Die naheliegende Alternative war für uns der Sea King Mk.41, der schon abflugbereit vor der Halle stand.

Nach einem Gespräch mit dem Tower wurde dann Bereitschaft durch die Crew des Sea Kings signalisiert. Bei ihrer Rückkehr sollten wir sie in der Luft treffen. Während der Sea King seinen Flug absolvierte, schauten wir uns noch etwas auf dem Stützpunkt der Marineflieger um und sahen neben P-3C Orion auch noch einige Sea Lynx Mk.88A. Unter anderem konnten wir auch den Lynx mit der Sonerlackierung zum 100 jährigen Bestehen der Marineflieger in Deutschland bewundern.

Um halb zwölf wurden wir schließlich wieder zum Flieger gebracht und machten uns für das Treffen mit dem Sea King bereit.  Als wir schließlich auf der Runway standen, überflog uns „Unser“ Sea King und wir folgten in gebührendem Abstand. Nach einem Rechtsturn flogen wir dem Hubschrauber hinterher, bis wir ihn einholten. Gemeinsam ging es dann Richtung Wattenmeer. Nach ein paar Minuten und einigen Kilometern gemeinsamen Fluges trennten sich unsere Wege wieder. Der Sea King Mk.41 ging zur Landung und ins wohlverdiente Wochenende nach Nordholz, wir zurück nach Rheine-Bentlage, wo wir auf Grund des starken Rückenwindes auch schon nach ca. 40 Minuten sicher landeten.